Der Prozess

ERSTE STUFE  Ausgewählte Gemeinden in drei Ländern (Bulgarien, Griechenland, Italien) werden am „Mapping“ teilnehmen d.h. an Befragungen von Ortsansässigen, um die örtliche Perspektive zu erkunden. Das Ziel dabei ist, die Bedürfnisse der Zielgruppen zu identifizieren sowie ihre Merkmale und ihre umgebungsbedingten, historischen und kulturellen Ressourcen zu erfassen.

ZWEITE STUFE Die Ergebnisse des partizipativen (d.h. teilnehmenden) Mappings werden verwendet, um Lern- und Traingsinterventionen zu entwickeln d.h. eine Kombination von Erfahrungslernen in und Serviceangeboten für Gemeinden, indem die Erfahrungen älterer Bürger mit den Bedürfnissen der Gemeinde in Einklang gebracht werden.

 

METHODE

Der Ansatz des „intergenerationellen Service-Lernens in der Gemeinde“ umfasst eine Kombination von Erfahrungslernen in und Serviceangeboten für Gemeinden, wobei Erfahrungen älterer Bürger eingebunden und spezielle Anforderungen der örtlichen Entwicklung berücksichtigt werden.

  1. Dieser Ansatz wird das Ergebnis der ersten Phase – d.h. das „partizipativen Mappings“ sein – einem Befragungsprozess, der von den jeweiligen Partnern in ausgewählten Gemeinden (in Bulgarien, Griechenland und Italien) durchgeführt wird und darauf abzielt, die Bedürfnisse und Merkmale der Gemeinde zu erkennen sowie ihre Merkmale und ihre umgebungsbedingten, historischen und kulturellen Ressourcen zu erfassen. Diese Elemente werden in einer Art  „Landkarte“ für jeden Ort bildlich dargestellt, in der gezeigt wird, wie die örtliche Bevölkerung ihre Gemeinde wahrnimmt.

Die „Landkarten“ werden im Verlauf organisierter informeller Informationsveranstaltungen entwickelt. Dieser Ansatz wird dazu beitragen:

  • Den Zusammenhalt in der Gemeinde zu stärken und die Beteiligung von einzelnen Bürgern an Entscheidungsprozessen zu fördern, indem ihre Mitwirkungsmöglichkeiten verbessert werden,
  • Gemeinden zu helfen, ihr ortsbezogenen Kenntnisse zu erfassen und die Methode des Mappings zu verwenden, um Kulturgeschichte und das Wissen älterer Bürger über ihre Gegend zu sammeln und zu erhalten,
  • den Zusammenhalt in der Gemeinde dadurch zu verbessern, dass Gemeindemitglieder ihre Ideen und Visionen austauschen können und infolgedessen näher zusammenrücken.
  1. Die Ergebnisse des „partizipativen Mappings“ werden dazu verwendet, Lern- und Trainingsinterventionen zu entwickeln. Eine Kombination von Erfahrungslernen in und Serviceangeboten für Gemeinden soll entstehen, indem die Erfahrungen älterer Bürger mit den Bedürfnissen der Gemeinde in Einklang gebracht werden.
    Ältere Einwohner werden in drei Bereichen als Trainer von jüngeren Leuten, Touristen und anderen Interessenten eingesetzt:
  • Tourismus: Die Entwicklung eines nachhaltigen kulturellen Tourismus wird gefördert.
  • Handwerk:  Die Herstellung lokaler Handwerkserzeugnisse wird geschult.
  • Umweltverträglichkeit von Produktion und Konsum: Der  nachhaltige Umgang mit örtlichen Ressourcen wird in Schulungen und Trainingskursen über Kochen, Haushalten, Recycling und so weiter unterstützt.